KRESSE SÄEN 2018-01-22T12:15:57+00:00

KRESSE SÄEN UND ERNTEN

Steckbrief Kresse

(Kresse ist enthalten im Abo für Bio-Samen, das ihr bei STADT LAND blüht bestellen könnt)

Die kleinen, leuchtend grünen Keime wachsen so einfach und so schnell, dass es fast keine Anleitung braucht. Wenn da nicht die vielfältigen Möglichkeiten und Ideen wären, wie Kresse zu kleinen Kunstwerken wird.

Kresse säen

  • Kresse wächst fast überall: Drinnen wie draußen, in fast allen Gefäßen und zu fast allen Zeiten.
  • Gefäße: flache Schalen, recycelte Verpackungen, jeweils mit wenig Erde gefüllt. Oder einfach Küchentücher mehrfach gefaltet auf einem Teller.
  • Tipp: probiert Kressekreationen in allen Gefäßen aus. Besonders beliebt und 100% kompostierbar: Eierschalen, gefüllt mit Küchenpapier oder ein bisschen Erde und verziert mit lustigen Gesichtern. Die Kresse wächst dann sehr schnell zur grünen Strubbel-Frisur.
  • Im Beet: Sonne und Schatten, fast jede Art von Boden
  • Vorsicht: Samen beim Gießen nicht wegspülen
  • Temperatur: ab ca. 15 Grad
  • Erde: Kresse ist anspruchslos und funktioniert auch auf Watte oder Zellstoff
  • Tiefe: Lichtkeimer. Nicht bedecken, nur Boden feucht halten.
  • Abstand: Kann eng gesät werden (5 – 10 Korn pro Quadrat-Zentimeter), in Reihen zu säen ist nicht nötig
  • Gießen: immer feucht halten, bei trockenem Untergrund lassen sie sofort die Köpfe hängen

Kresse wachsen lassen

  • Kresse keimt auf der Heizung schon nach 2 – 3 Tagen, wenn es draußen kühler ist nach 4 – 6 Tagen

Kümmern

  • Gießen: regelmäßig Boden anfeuchten, speziell auf warmen Fensterbrettern
  • Düngen: Kresse benötigt keinen Dünger

Kresse ernten

  • Schon nach 6-7 Tagen kann Kresse geerntet werden. Dafür einfach ca. 1 cm über dem Boden die Sprossen abschneiden.
  • Tipp: Wenn Kresse auf Erde sehr eng gesät wird, heben die Triebe kleine Erdstückchen mit nach oben. Kresse einfach ein paarmal „auswuscheln“, dann weit oben abschneiden.
  • Kresse immer ganz frisch essen.

Gute Nachbarn der Kresse:

fast alle Kräuter, Blumen und Gemüse

Schlechte Nachbarn:

Radieschen, Rucola, Kohlarten

Gut im Beet nach:

Eigentlich immer

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