…und es ist noch lang noch nicht Schluss: Auch wenn die Tage kürzer werden, im Herbst könnt ihr sehr wohl noch Gemüse säen! Welche Sorten die ersten Nachtfröste überstehen, was ihr beim Säen beachten solltet und wann ihr sie ernten könnt, erfahrt ihr hier:

Last Call: frischen Spinat säen

Bis Mitte Oktober könnt ihr noch gesunden Spinat säen: Es gibt frostbeständigen Spinat, dem Kälte nichts ausmacht, Staunässe aber sehr wohl. Sucht ihm also ein möglichst trockenes Plätzchen mit durchlässigem Boden, sodass seine Wurzeln nicht faulen. Und wenn ihr sicher sein wollt, dass ihr über den Winter schon frischen Spinat ernten könnt, dann übertunnelt euer Beet oder setzt den gesunden Spinat ins Frühbeet.

Winterportulak forever

Das auch als Winterpostelein oder Kubaspinat bekannte Tellerkraut keimt erst bei Temperaturen unter 12°C und ist sehr robust. Ihr könnt es bis in den späten Herbst hinein säen und je nach Region sogar den ganzen Winter über. Sobald sich ein Sonnenstrahl zeigt, treibt das dankbare Kraut auch schon aus und tut es nach dem ersten Schnitt immer wieder- bis zu viermal! Ob als Rohkost oder gedünstet wie frischer Spinat, der Winterportulak ist komplett essbar, vom Stiel über die Blätter bis hin zur Blüte.

Winterharten Feldsalat säen

Es gibt Sorten, die sich besonders gut im Herbst und auch Winter säen lassen. Je später ihr jedoch sät, desto langsamer wächst euer Feldsalat, der sowieso rund 12 Wochen bis zur ersten Ernte braucht und damit länger als der gesunde Spinat oder der frische Winterportulak mit rund 4 Wochen vom Säen bis zur Ernte. Dafür hält er Frost bis -15°C aus und überrascht euch mit grünen Rosetten unter der Schneedecke.

  • Tipps für’s Säen und Ernten von Wintergemüse
    Saatkörner über Nacht einweichen- weniger dicht säen als im Sommer
    ein schützendes Viles oder Fichtenreisig macht die Keimung leichter
    zur Ernte nicht zu tief schneiden, sonst kann nichts nachwachsen