ZUCKERMAIS ANBAUEN 2018-01-24T18:31:50+00:00

ZUCKERMAIS ANBAUEN – SO GEHT’S

Steckbrief Zuckermais

(am Beispiel der Sorte Damnaun, enthalten u.a. im Saatgut-Abo der Grünen Box 2018, hier bestellen)

Herrlich goldgelbe Kolben voller süßem Aroma. Schmeckt fein und reift früh. Eine der ersten samenfesten Maissorten überhaupt! Leicht zu ziehen, freut euch auf ein kleines eigenes Maisfeld.

Zuckermais anbauen: Säen

  • Ab Mitte Mai direkt ins Freiland
  • Temperatur: ab 12 Grad Bodentemperatur (optimal 15 – 20°)
  • Erde: vorher gut mit Kompost oder Biodünger versorgen (Mais zehrt stark), Boden gründlich lockern
  • Abstand: 40 cm
  • Tiefe: 3 – 5 cm
  • Gießen: immer feucht halten.

Zuckermais anbauen: Vorziehen

  • Gute Alternative, da Mais kälteempfindlich ist
  • Vor den Eisheiligen drinnen mit Anzucht beginnen
  • Abstand: ca. 10 Körner in eine Papp-Erdbeerschale

Das Säen und Vorziehen von Zuckermais hier im Video:

Zuckermais anbauen: Auspflanzen

  • Ab Mitte Mai, wenn die Pflanzen 15 – 20 cm hoch sind
  • Möglichst quadratisches Feld mit mind. 9 Pflanzen. Mais bestäubt sich gegenseitig und soll daher kompakt stehen.
  • Mais wächst auf dem Balkon, braucht aber recht tiefe Kübel und darf nicht einzeln stehen
  • Abstand: 40 cm
  • Standort: sonnig

Zuckermais anbauen: Kümmern

  • Gießen: regelmäßig, besonders bei Hitze
  • Düngen: auf Komposterde pflanzen und 1 x düngen
  • Ab 30 cm Höhe Erde um den Stiel anhäufeln, um die Pflanze zu stützen
  • Unkraut direkt neben der Pflanze jäten

Zuckermais anbauen: Ernten

  • Nach etwa drei Monaten, wenn die Körner prall, aber noch weich sind
  • Test: beim Anritzen des Korns muss milchiger Saft heraustropfen. Sieht es noch eher wie Wasser aus, darf der Mais weiter reifen.
  • Kolben mit leichtem Drehen abbrechen
  • Zuckermais nach der Ernte schnell essen, der Fruchtzucker wandelt sich schon nach kurzer Zeit in Stärke um, der Mais schmeckt mehlig.

Nachbarn und Fruchtfolge Zuckermais

  • Gute Nachbarn: Die klassische Mischkultur: Mais mit Kürbis und Bohnen („Milpa“, alte Anbaumethode der Maya)
  • Schlechte Nachbarn: Rote Beete, Sellerie
  • Gut im Beet nach: Erbsen und Bohnen, die den Boden mit Stickstoff anreichern
  • Nicht säen nach: anderen Starkzehrern wie Zucchini, Tomate, Gurke

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