MAIRÜBCHEN ANBAUEN2019-02-12T19:10:31+00:00

MAIRÜBCHEN ANBAUEN – SO GEHT’S

Steckbrief Mairübchen

(am Beispiel der Sorte Blanc globe à collet violet)

Eine fast vergessene Delikatesse. Ähnlich wie Radieschen, aber größer (4 – 5 cm) und weniger scharf. Geschmack mit Kohlrabi-Note. Kann bereits Ende Mai geerntet werden, daher der Name! Aussaat auch im Frühsommer oder Herbst möglich.

Mairübchen anbauen: Säen

  • Ab Februar zum Vorziehen, ab März auch schon ins Freiland
  • Unser Tipp: Mairübchen direkt nach draußen säen!
  • Keimtemperatur: ab 5 Grad, optimal 15 – 18 Grad
  • Gefäß: Anzuchtschale, kleine Töpfe
  • Erde: Aussaaterde, bei Direktsaat in den Garten normale Erde
  • Abstand der Samenkörner beim Vorziehen 2 – 3 cm, bei Direktsaat 10 cm
  • Tiefe: 1 – 2 cm, locker mit Erde bedecken, leicht andrücken
  • Gießen: anfangs immer leicht feucht halten

Mairübchen anbauen: Vorziehen

  • Pikieren/Vereinzeln: ab 4 – 5 cm Höhe, wenn 3 – 4 Blätter da sind. Die kleinen Pflanzen können aber auch direkt nach draußen
  • Mairübchen brauchen wie fast alle kleinen Keimlinge kein direktes Sonnenlicht, nicht zu viel Wärme und Wasser
  • Geht es ihnen „zu gut“, vergeilen sie, bekommen also dünne, lange, instabile Stile
  • Gießen: feucht halten
  • Sollte es mal schimmeln: lüften, gießen reduzieren, Gefäß austauschen, Pflanzen nach draußen setzen

Mairübchen anbauen: Auspflanzen

  • Vorgezogene Pflanzen ab Mitte März ins Beet
  • Standort: sonnig bis halbschattig; Südbalkon im Hochsommer zu heiß
  • Abstand: 10 cm
  • Gut für Balkonkästen und kleinere Gefäße geeignet.

Mairübchen anbauen: Kümmern

  • Gießen: wenig, aber regelmäßig
  • Düngen: nicht nötig

Mairübchen anbauen: Ernten

  • Etwa acht Wochen nach der Aussaat
  • Nicht zu lange im Beet lassen, je kleiner die Rübchen, desto zarter
  • Vor dem Herausziehen feste Böden wenn nötig seitlich auflockern
  • Die Rübchen bleiben ein paar Tage im Kühlschrank frisch
  • Lange haltbar in einer Kiste mit feuchtem Sand

Nachbarn und Fruchtfolge Mairübchen

  • Gut im Beet nach: Bohnen, Erbsen
  • Nicht säen nach: allen Kohlsorten

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