Kräuter brauchen wenig Platz und gedeihen schnell. Ob ihr im Freien einen Kräutergarten anlegen oder die Kräuter auf der Fensterbank anbauen wollt, der Erfolg ist euch sicher! Es macht Spaß, die Pflanzen selbst auszusäen, ihnen beim Wachsen zuzusehen und so bei Kräutern Selbstversorger zu werden. Damit Ihr  reichlich ernten könnt, hier 3 Tipps für das Aussäen, Gießen und Düngen von Kräutern:

Kräuter säen – Tipp 1

Basilikum, Dill, Majoran, Oregano, Sauerampfer, Thymian und Zitronenmelisse sind Lichtkeimer. Beim Säen der Kräuter im Beet oder Blumentopf darf das Saatgut nur angedrückt oder ein ganz klein wenig mit Sand bedeckt werden. Oft sind die Samen klein und leicht.

Bei Dunkelkeimern, wie Petersilie, Schnittlauch, Koriander und Borretsch, hemmt zu viel Licht das Wachstum. Deswegen solltet Ihr diese Kräutersamen mit genügend Erde bedecken. Meist sind die Samen auch etwas größer als die von Lichtkeimern, denn in ihnen steckt viel Energie, damit die jungen Pflänzchen zur Oberfläche wachsen können.

Manche Sämlinge, beispielsweise Basilikum, solltet Ihr nach der Anzuchtphase pikieren, also vereinzeln. Damit stellt ihr sicher, dass die Kräuter genug Platz zum Wachsen haben. Auf dem Balkon achtet ihr bei Dill und Liebstöckel auf ausreichend hohe Töpfe. Im Kräutergarten gehören diese Pflanzen zu den Tiefwurzlern und brauchen Platz nach unten, um sich gut entwickeln zu können.

Den Kräutergarten richtig gießen – Tipp 2

Kräuter haben sehr unterschiedliche Ansprüche und Bedürfnisse. Mediterrane Pflanzen wie Rosmarin und Thymian solltet Ihr nur wenig gießen. Schnittlauch, Kerbel, Petersilie und Liebstöckel brauchen da schon mehr Wasser. Vor allem Balkonkräuter sollten regelmäßig gegossen werden, weil sie im Topf  bei starker Hitze und intensiver Sonneneinstrahlung schnell austrocknen. Im Sommer gießt ihr euren Kräutergarten am besten abends.

Kräuter richtig düngen – Tipp 3

Der Nährstoffbedarf ist bei jeder Pflanze anders und auch Kräuter haben unterschiedliche Ansprüche, um sich gut entfalten zu können. Mittelmeerkräuter wie Rosmarin und Thymian bevorzugen nährstoffarme, sandige Böden. Petersilie und Brunnenkresse hingegen gedeihen in nährstoffreichen Erden mit viel Humus. Viele Kräuter wie Dill oder Thymian brauchen keinen Dünger. Andere, wie Schnittlauch, benötigen viele Nährstoffe und freuen sich über kleine Portionen organischen Düngers. Basilikum im Kräutergarten solltet ihr nur mäßig mit Kompost oder Brennesseljauche düngen.

Extra-Tipp: Bio-Saatgut für den Kräutergarten

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Wo ihr euren Kräutergarten am besten anlegt, das haben wir in diesem Beitrag für euch zusammengefasst.